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Wis­sen und Kennt­nis­se vom Ex­per­ten

Ver­lo­ckun­gen der Schwam­merl

Es braucht zuerst einmal Regen. Sonst wachsen sie gar nicht. Und wenn sie wachsen, gilt immer besondere Vorsicht. Denn die Verlockungen der heimischen Schwammerl, die um diese Jahreszeit auch den Niederbayer in den Wald - ins Holz, wie man hierzulande sagt – lockt. Radio AWN hat sich heuer wieder Experten zum ausführlichen Gespräch in den Sender geholt. Klaus Breese, Dipl. Biologie und Pilzberater, kennt das „Erlebnis“ und die Delikatesse. Aber das Wissen und die Kenntnisse müssen eben auch stimmen. Nahezu identisch äußerst sich die Pilzsachverständige Sabine Herker. Kein Pilz sollte in der Pfanne laden, den der Sammler nicht ganz genau kennt. Hilfen und Schulungen bieten die Experten ohnehin immer an.
 
Mit Klaus Breese können Schwammerl-Sucher sogar auf Exkursionen gehen, um dabei Stück für Stück ihr Wissen über Pilze zu mehren und zu verfestigen. Damit gleich eine Antwort aus dem großen Kasten der Unsicherheiten: der Experte rät bei der „Ernte“ den Pilz aus dem Boden zu drehen. Besser als abschneiden. Und bei der Pilzsachverständigen Sabine Herker können Schwammerl-Sucher mit ihrer frischen Beute nach Absprache direkt vorbeischauen; dann bleibt nichts im Korb, was die Expertin nicht genau unter angeschaut hat.
 
Dass Lust und Freude für Pilzsucher wahrlich Gefahren bringen können, zeigt sich an dem Umstand, dass auch heuer schon im Uniklinikum Regensburg mehrere Personen nach dem „Genuss“ von Pilzgerichten stationär behandelt werden mussten.