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Pla­ka­tiv für „Faire Wo­chen“

Wenn eine Idee grei­fen muss

Erwarten wir nicht zu viel von einer „Fairen Woche“. Öffentliche Reden und der immer wieder betonte Wille aber sind mehr als nichts. Dass der Landkreis Straubing-Bogen sich dazu bekennt, den Handel auf dieser Welt zumindest ein ganz kleines Stück „fairer“ zu machen, gleicht nur einem Tropfen. Viele davon machen schon eine Pütze . . . . - Die Verantwortlichen und die Steuerungsgruppe haben den Start für die „Faire Wochen“ im Landkreis gegeben. Mit Veranstaltungen und Aktionen dauert sie vom 13. bis 27. September.

Gaststätten, Schulen und Betriebe beteiligen sich. Und die Patenschaft vor Ort hat der Eishockey-Nationalspieler Stefan Loibl übernommen. Dem Promi-Sportler, der zum Ende der jetzt beginnenden Saison die Straubing Tigers Richtung Mannheim verlassen wird, liegt das Thema Fairtrade am Herzen, wie er im Interview mit Radio AWN bekannte. Er hoffe, dass er in seiner Heimat Verbraucher ermutigen kann, sich Gedanken über dieses Thema zu machen und auch auf regionale Produkte zu achten.
 
Nachhaltigkeit ist ein Schlagwort, es lässt sich schwer erreichen. Auch Loibls sportlicher Weg in Straubing ist nicht nachhaltig. Die wirtschaftliche Welt nutzt nämlich in allen Ebenen sehr lockende, sehr dominante Wege.
Straubing-Bogen ist der zweite Landkreis in Niederbayern, der plakativ ein Zeichen für faires, nachhaltiges Engagement und die Übernahme sozialer Verantwortung setzen will. Wir glauben aber allenfalls an eine wirkliche Messbarkeit von Fairtrade, wenn es vor Ort greifen würde. Zum Beispiel, dass die heimischen Milchbauern einen Preis für den Liter Milch erhalten, der für Landwirt und Tieren ein besseres Leben ermöglicht. Das wäre auch fair.

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