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Artikel vom 07. August 2017 15:44, 67 mal gelesen

(Kein) neuer „Dienstwagen“ für Straubigs OB

Mit der Rikscha über den Stadtplatz

Männer suchen permanent den Vergleich. Und sie wetten gern. Seit dieses Geschlecht die Höhlen des Neandertals verlassen konnte, hat sich daran wenig geändert. Alles genetisch verankert! Deshalb genoss am frühen Montagvormittag OB Markus Pannermayer eine Rikschafahrt um den Straubinger Stadtplatz, den Rikscha-Fahrer gab Dr. Bernhard Widmann vom Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ).

Unterstellen wir, diese Demonstration sollte in erster Linie ein Gaudium sein, keine Probefahrt eines neuen Dienstwagens für den OB. Wegen des Vergleichs und einer Wette - siehe oben - war die Fahrt gleichsam unvermeidlich. Beim sogenannten Stadtradeln stellte das TFZ 100 Radler, die Stadtverwaltung und der Stadtrat brachten zusammen 78 Teilnehmer auf die Räder. Das Team der Stadt soll letztlich über 12.500 Kilometer,188 mehr als das Team um Dr. Widmann geschafft haben.

Im Vorfeld hatten beide Teams vereinbart, dass der Sieger die Rikschafahrt genießen darf, der "Verlierer" dagegen strampeln muss.

Und auch wenn man vielleicht doch nicht immer davon ausgehen kann, dass alle Teilnehmer des Stadtradelns auf die hundert Meter genauestens Buch führen konnten, haben am Ende doch alle gewonnen: Ehrgeiz und Bewusstsein für das stets junge Radfahren. - Wer hätte das damals im Neandertal gedacht!

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